Effektive Hausmittel gegen Stechmücken

Inhaltsverzeichnis

1. Pflanzen, die Mücken überhaupt nicht mögen
2. Ätherische Öle vertreiben Mücken bestens
3. Wasser wegschütten!
4. Räuchern der Räume mit Salbei
5. Würzig Essen

Im Sommer schlagen sie bestimmt wieder zu – die winzigen Plagegeister, die uns oft beim Einschlafen summend den letzten Nerv rauben und stets ganz versessen darauf sind, uns zu Leibe zu rücken.

Doch die gar so nervigen Mücken sind nicht unwichtig für unser Ökosystem. Parasiten wie Zecken oder eben auch Stechmücken sind ein wahrlich unentbehrlicher Teil des so perfekt funktionierenden Nahrungsnetzes – ohne sie würde ein Großteil anderer Lebewesen sogar verhungern.

Auch die noch winzigeren Larven der Mücken sind in den Nahrungsketten des Süßwassers ein sehr wichtiges Glied. Der „Koboldkärpfling“ zum Beispiel ernährt sich von ihnen oder auch einige Pfeilgiftfroscharten. Darüberhinaus reinigen die Mückenlarven sogar das Wasser in dem man sie vorfindet, da die Larven von organischen Abfällen leben.

Unser Immunsystem halten die Mücken außerdem auch ständig auf Trab, wodurch unsere körpereigene Abwehr auf lange Sicht durchaus gestärkt wird. Wir tun deshalb gut daran, die kleinen Insekten – auch wenn sie kleine Störenfriede sind – nicht mit der Chemiekeule zu vernichten, sondern die Mücken mit natürlichen Hausmitteln zu vertreiben.

Pflanzen, die Mücken überhaupt nicht mögen

Möchten Sie die summende Plage aus den eigenen vier Wänden vertreiben, sollten Sie duftende Gewürzpflanzen aufstellen. Kräuter wie Eukalyptus und Minze, Zitronenmelisse, Basilikum, Rosmarin, Thymian und Lavendel mögen Stechmücken nämlich gar nicht.

Stellen Sie die Kräuter in Töpfen auf die Fensterbänke und nahe der Eingangstüren auf, damit Mücken im Anflug schon abdrehen und das Weite suchen und nicht in das Haus oder die Wohnung gelangen.

Auch Tomatenpflanzen senden einen sehr starken Geruch aus, den Stechmücken bestimmt zu meiden versuchen. Pflanzen Sie daher doch einfach eine Tomatenpflanze im eigenen Garten an oder stellen Sie sich die Pflanze auf Ihr Fensterbrett, um die kleinen Stechmücken zu vertreiben.

Ätherische Öle vertreiben Mücken bestens

• Auf der Haut auftragen

Zusätzlich dazu können Sie die ätherischen Öle der Anti-Mücken-Pflanzen auch zum Auftragen auf die Haut verwenden, um juckende Mückenstiche zu vermeiden. Tragen Verwenden Sie dazu ätherische Öle der Note mit Zitronengras, Minze, Zimt, Eukalyptus oder Nelke und reiben Sie damit freiliegende Hautflächen ein. Bitte beachten Sie dabei dringend die Angaben zur jeweils empfohlenen Verdünnung.

Wichtig: Testen Sie das Öl auch immer zuerst auf einer kleinen Stelle der Haut – manche Menschen reagieren allergisch auf ätherische Öle. Sollte sich Ihre Haut nach dem Auftragen röten oder sogar jucken, sollten Sie besser die Finger von den Ölen lassen. Auch Kleinkinder und Säuglinge sollten niemals mit ätherischen Ölen behandelt werden.

• In Ihren Wohnräumen

Mithilfe von Aroma-Sprays lassen sich die Ätherischen Öle auch in den Innenräumen leicht verteilen. Tipp: Die verwendeten Raumsprays sollten zu mindestens fünf Prozent aus ätherischen Ölen bestehen, um Stechmücken für einige Zeit fernzuhalten.

Zudem können Duftlampen für die Verbreitung der Dämpfe in Ihren Innenräumen sorgen. Dazu sollten etwa vier Tropfen für einen circa zwanzig Quadratmeter großen Raum ausreichen. Wer eine Duftlampe im Schlafzimmer einsetzen möchte, sollte diese gut eine Stunde vor dem Zubettgehen brennen lassen, dann aber vor dem Schlafen ausschalten/auspusten.

Wasser wegschütten

Mücken legen ihre Eier stets instehende Gewässer. Daher sollten sie es unbedingt vermeiden, Wasser in Vogeltränken, vollen Gießkannen oder Regentonnen allzu lange unberührt stehen zu lassen. Tauschen Sie auch das Wasser des Planschbeckens im Garten, der Untersetzer all Ihrer Blumentöpfe oder der Tränken regelmäßig aus. Wenn es Ihnen möglich ist, sollten Sie Wasserbehälter immer leer lassen, wenn Sie diese nicht mehr gebrauchen.

Gartenteiche bieten Stechmücken natürlich eine hervorragende Basis, um ihre Eier darin abzulegen. Wer trotzdem nicht auf einen schönen Teich im Garten verzichten möchte, könnte sich beispielsweise ein paar Goldfische zulegen, bei denen Mücken täglich auf dem Speiseplan stehen. Auch eine kleine Wasserfontäne kann hilfreiche Bewegung ins Wasser bringen.

Räuchern der Räume mit Salbei

Wer bei der Vertreibung der kleinen Nervigen noch eine Stufe weiter gehen möchte, kann die Salbei-Räuchermethode einsetzen. Denn getrockneter Salbei ein bewährtes Hausmittel gegen Mücken. Zünden Sie einfach ein Bündel getrockneter oder ein paar zerriebene Salbeiblätter in einer feuerfesten Schale an.

Die langsam ab glimmenden Salbeiblätter verströmen dabei einen starken Geruch, den Mücken ganz und gar nicht riechen mögen. Den stark-würzigen Duft der Salbeiblätter finden die Insekten grässlich und können ihn kaum ertragen.

Würzig Essen

Essen Sie gerne mal Knoblauch? An heißen Sommertagen empfehlen wir Ihnen, diesen beim Kochen öfters mal zu verwenden, denn den Geruch des Knoblauchs dünsten Sie anschließend über die Haut wieder aus. Dadurch sinkt dann tatsächlich das Risiko für Mückenstiche. Denn Stechmücken sind so gar nicht begeistert von dem starken Knoblauchgeruch und suchen sich daher nach Möglichkeit ein anderes Opfer.

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